Urlaub in Tirol & Hotel Garni in Serfaus - Naturhotel Feriengut Darrehof

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Einsatz für Lawinenhunde im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis

Viel Schnee im Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis bringt Freude, aber natürlich auch hohe Risiken. Häufig sind es gedankenlose Schneesportler, die den Verlockungen eines unberührten tief mit Pulverschnee verschneiten Hang abseits der Piste nicht widerstehen können. Nach Eingang des Notfalles über die Notleitstelle zählt jede Sekunde. Ein Lawinenopfer, der unter der Schneedecke verschüttet ist, überlebt ca. 20 Minuten.

Die Lawinenhundeführer werden vom Hubschrauber abgeholt und befinden sich in nur wenigen Minuten vor Ort und die Suche kann beginnen. Ein Einsatz für den Hunde und Hundeführer monatelang trainieren müssen.

Die Lawinenhundeführer sind eine ehrenamtliche Spezialeinheit der Tiroler Bergrettung. Nur mit einer abgeschlossenen Bergretter-Ausbildung und bestimmten physischen und psychischen Voraussetzungen kann erst die Ausbildung begonnen werden. Besonders die Hunde müssen speziell ausgesucht werden. Nicht jeder Hund ist für diese Aufgabe geeignet. Nur mit Spaß am Suchen im Schnee kann auf spielerischer Weise trainiert werden, was für einen Verschütteten das Überleben bedeutet.

Die Ausbildung des Hundes beginnt idealer Weise im Alter von sechs Monaten. Der Spieltrieb ist noch groß und es bleibt Zeit genug, um seine Sinne zu schärfen. Für die Grundausbildung benötigt das Tier drei Jahre, und im Alter von sechs Jahren ist es bereits wieder Zeit für die Rente.

Im Einsatz hat der Faktor Zeit hohe Priorität. Mit dem Kommando „Such!“ nimmt der Hund seine Fährte auf. Jeder Hund hat seine eigene Vorgehensweise und es ist daher sehr wichtig, dass jeder Hundeführer die Eigenheiten seines Tieres kennt. Die Schwierigkeit besteht, den Hund zwar gründlich suchen zu lassen, ihm aber behilflich zu sein, falls er sich offensichtlich auf einer falschen Fährte befindet. Oft wittert er nur einen verlorenen Handschuh und verliert somit das eigentliche Ziel aus den Augen, bzw. aus der Nase. Sobald ein Hund einen Verschütteten wittert beginnt er zu graben und für die zweibeinigen Bergretter beginnt die Arbeit mit den Sonden.

Zum Glück passieren viele Lawinenabgänge, ohne dass dabei jemand verschüttet wird. Dies merkt ein guter Hundeführer schnell, da der Hund das Interesse an der Suche verliert. Im Zweifelsfall muss das Team auf sechs Beinen immer zum Lawinenkegel geflogen werden, um sich ein Bild vor Ort machen zu können - Fehlalarme sind natürlich möglich. Sicherheit, Prävention und Achtsamkeit müssen immer vorgehen!
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